Gedichte/Zitate

„Kommt an den Rand des Abgrunds“, sagte er.
Sie sagten: „Wir haben Angst.“
„Kommt an den Rand des Abgrunds“, sagte er.
Sie kamen. Er stieß sie. Und sie flogen …
Guillaume Apollinaire

Du und ich – wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen. ⁠
Mahatma Gandhi⁠

Glaubst Du, daß ich weiß, was ich tue?
Daß ich auch nur einen Atemzug
lang oder einen halben mir selbst gehöre?
So wie eine Feder weiß, was sie schreibt,
oder der Ball ahnen kann, wo er hinrollen wird.
Rumi

Solang Du nach dem Glücke jagst,
bist du nicht reif zum Glücklichsein
und wäre alles Liebste Dein.
Solang Du um Verlorenes klagst
und Ziele hast und rastlos bist,
weisst Du noch nicht was Friede ist.
Erst wenn Du jedem Wunsch entsagst,
nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
das Glück nicht mehr mit Namen nennst,
dann reicht Dir des Geschehens Flut
nicht mehr ans Herz,
und Deine Seele ruht.
Hermann Hesse, „Glück …“

Wenn Du begreifst,
sind die Dinge einfach, wie sie sind.
Wenn Du nicht begreifst,
sind die Dinge einfach, wie sie sind.
ZEN

Wer immer Gott in einem besonderen Weg sucht,
der wird den Weg gewinnen und Gott verlieren,
Der in dem Weg verborgen ist.
Doch wer immer Gott ohne einen besonderen Weg sucht,
findet ihn, wie Er wirklich ist … und Er ist das Leben selbst.
Meister Eckhart

Bemühe Dich nicht darum, zu arbeiten oder zu entsagen;
Deine Bemühung selbst ist die Fessel.
Ramana Maharshi

Einstein: „Gott würfelt nicht.“
Einstein: „Gott ist nicht böswillig.“
Niels Bohr: „Einstein, hören Sie auf, Gott vorzuschreiben, was er tun soll.“

Die Naturwissenschaft kann das tiefste Geheimnis der Natur nicht lüften,
und zwar deshalb nicht, weil wir in letzter Hinsicht selbst ein Teil des
Rätsels sind, das wir zu lösen versuchen.
Max Planck

Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk,
und der rationale Geist ist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft geschaffen,
die dem Diener Achtung erweist und das Geschenk vergessen hat.
Albert Einstein

Dein Versuch, das Ich zu eleminieren,
ist eine untrügliche Manifestation von Ichbezogenheit.
Du bist wie ein Mensch,
der auf der Suche nach einem Flüchtigen eine Trommel schlägt.
Laozi

Spiele Deinen Part in der Komödie, aber identifiziere Dich nicht mit Deiner Rolle.
Wei Wu Wei

Ich bin das Licht, das über ihnen allen ist,
Ich bin das All,
Das All entsprang aus mir,
Und das All gelangte zu mir.
Spalte ein Holzscheit, und ich bin dort;
Hebe einen Stein auf, und Du wirst mich dort finden.
Thomas-Evangelium

Leiden existiert, aber niemand, der leidet.
Es gibt die Tat, aber nicht ihren Täter.
Buddha

Weil du glaubst, der Körper zu sein,
Bist du schon seit langer Zeit gebunden.
Wisse, dass du reines Gewahrsein bist.
Mit diesem Wissen als deinem Schwert
Durchschlage deine Ketten – Und sei glücklich.
Ashtavakra-Gita

Sitze jetzt
Einfach nur da.
Tu überhaupt nichts.
Halt einfach nur Stille.
Denn deine
Trennung von Gott
Ist die schwerste Arbeit der Welt.
Hafiz

Es scheint andere Dinge als Gott zu geben,
aber nur, weil Er sie träumt und sie zu den Verkleidungen macht,
in denen Er mit sich selbst Verstecken spielen kann.
Dieses aus scheinbar getrennten Dingen bestehende Universum ist
deshalb nur für eine Weile real, nicht ewig wirklich,
denn es kommt und geht, während das Selbst sich versteckt
und sich selbst sucht.
Alan Watts

Während ich still sitze
Und nichts tue,
Kommt der Frühling,
Und das Gras wächst von selbst.
Basho

Wie der Schatten
Bin ich
Und
Bin ich nicht.
Rumi

Es gibt kein größeres Mysterium als die Tatsache,
dass wir immer weiter nach der Wirklichkeit suchen,
obwohl wir tatsächlich die Wirklichkeit sind.
Wir glauben, dass irgendetwas die Wirklchkeit verbirgt
und dass diese Etwas zerstört werden muss,
bevor wir die Wirklichkeit gewinnen können.
Ist das nicht lächerlich?
Ramana Maharshi

Ich tue nichts.
Ich bilde mir niemals ein,
ich sei es, der dafür zu sorgen hat,
dass Kirschen an Stielen wachsen.
Carl Gustav Jung

Das Beste was du für einen Menschen tun kannst,
ist nicht etwa deinen Reichtum mit ihm zu teilen,
sondern ihm seinen eigenen zu zeigen.
Benjamin Disraeli

Neue Wege
Ein neuer Weg ist immer ein Wagnis,
Aber wenn wir den Mut haben loszugehen,
dann ist jedes Stolpern und jeder Fehltritt ein Sieg
über unsere Ängste, unsere Zweifel und Bedenken.

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?“
Da antwortete er: „Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“
Margaret Fishback Powers, „Spuren im Sand“

Ich schlief und träumte, dass das Leben reine Freude war.
Ich wachte auf – und sah, dass das Leben Dienen war.
Ich handelte – und siehe da:
Dienen war Freude.
Rabindrath Tagore

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele und führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
Psalm 23, Lutherbibel

Für diejenigen, die glauben, braucht es keine Worte;
für diejenigen, die nicht glauben, gibt es keine.
Dom Inacio de Loyola

Was vor dir liegt und was hinter dir liegt, ist unbedeutend,
verglichen mit dem, was in dir ist.
Ralph Waldo Emerson

Dreißig Jahre lang war ich auf der Suche nach Gott. Und als ich am Ende dieser Zeit die Augen geöffnet hatte, entdeckte ich, dass Er es war, der mich suchte.
Bajezid Bistami

Ich habe die ganze Welt auf der Suche nach Gott durchwandert und ihn nirgends gefunden. Als ich wieder nach Hause kam, sah ich ihn an der Tür meines Herzens stehen, und er sprach: Hier warte ich auf dich seit Ewigkeiten. Da bin ich mit ihm ins Haus gegangen.
Rumi

Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen. Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich.
Ludwig A. Feuerbach, dt. Philosoph, 1804 – 1872

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.
Albert Schweitzer

Den besten Beitrag, den man zur Entwicklung anderer Menschen leisten kann, ist, sich selbst weiterzuentwickeln. Am besten man wird selbst zum Vorbild dafür, was es bedeutet liebevoll und voller Mitgefühl zu sein, denn dieses Vorbild wird mehr Menschen auf der Ebene von Bewusstsein zu Bewusstsein für eine Änderung ihres Verhaltens gewinnen, als man das je durch intellektuelle Argumente erreichen könnte.
Thomas Campbell

Frieden in unserem Geist kommt nicht durch die Erfüllung unserer Wünsche, sondern durch das Loslassen unserer Wünsche!
Harry Palmer

Eigentlich gibt es gar nichts, dass einem beigebracht werden müßte, nichts zu verdauen und zu diskutieren. Aber weil man sich selbst nicht glaubt, packt man seine Sachen und macht sich auf den Weg in andere Leute Häuser, interessiert sich für Zen, Tao, Mysterien und Erleuchtung, wendet sich an Buddhas, Meister und Lehrer. Man glaubt sich auf der Suche nach dem Absoluten und macht daraus eine Religion. Aber im Grunde irrt man blind umher. Je angestrengter man herumläuft, desto weiter ist man vom Ziel entfernt.
Man erschöpft sich nur – für nichts und wieder nichts.
Zen-Meister Foyan

Schau über den Fluss hinweg…
Erfasse den fernen Horizont…
Sieh das Universum, das außerhalb der Seele liegt…
Erschaue das Gesicht Gottes als wenn du in dein eigenes Antlitz blickest…
Bitte, finde dich selbst…
Bitte, entdecke deine Seele…
Bitte, leb die göttliche Welt jeden Tag.
Dr. Fritz

Ein mächtiger Samurai beschloß seine spirituelle Bildung zu vertiefen. So machte er sich auf, einen buddhistischen Mönch zu suchen, der als Einsiedler hoch in den Bergen lebte. Als er ihn gefunden hatte, forderte er: „Lehre mich, was Himmel und Hölle sind!“ Der alte Mönch sah langsam zu dem Samurai auf, der mächtig über ihm stand, und musterte ihn von Kopf bis Fuß. „Dich lehren?“ kicherte er. „Du mußt sehr dumm sein, wenn du denkst, ich könnte dich etwas lehren. Schau dich an, du bist unrasiert, du stinkst, außerdem ist dein Schwert ganz verrostet!“ Der Samurai geriet in große Wut. Sein Gesicht wurde rot vor Zorn. Er zog sein Schwert, um dem lächerlichen aufgeblasenen Zwerg von Mönch, der da vor ihm saß, seinen unverschämten Kopf abzuschlagen.
„Das“, sagte der Mönch ruhig, „ist die Hölle!“ Der Samurai ließ sein Schwert fallen. Erst überkam ihn Reue, dann tiefe Zuneigung zu dem alten Mann. Das dieser Mensch sein Leben riskiert hatte, um einem völlig Fremden etwas zu lehren, erfüllte sein Herz mit Liebe und Mitgefühl. Tränen stiegen in seine Augen. „Und das“, sagte der Mönch, „ist der Himmel!“
Himmel und Hölle

Sich zu ärgern gleicht dem Trinken von Gift und dann zu hoffen, es würde deine Feinde töten.
Buddha

O Gott, mein Vater, mache meine Schritte auf dem Pfad des Lebens so leicht, wie sie sein dürfen. Laß mich keinen Staub aufwirbeln, sei es in Zorn oder Gier, der meine Brüder und Schwestern blind macht. Mache meine Schritte leicht auf dem Pfad des Lebens. Mache mein Herz, o Gott, mein Vater, zu einem kristallklaren Spiegel, auf daß es Deine Liebe widerspiegelt – meine Liebe – und meine Mitmenschen sich freuen mögen.
Stylianos Atteshlis (Daskalos)

Ein Mann sprach: „Gott, rede zu mir“. Und eine Wiesenlerche sang. Aber der Mann hörte sie nicht.
Also rief der Mann:“Gott, sprich zu mir!“ Und ein heftiger Donner grollte über ihm am Himmel. Aber dem Mann fiel es nicht auf.
Der Mann sah sich um und sagte: „Gott, zeige dich mir“. Und ein Stern leuchtete hell. Aber der Mann nahm keine Notiz davon.
Und der Mann rief: „Gott, zeig’ mir ein Wunder!“ Und ein neues Leben wurde geboren. Aber der Mann wurde davon nicht berührt.
Also rief der Mann voller Verzweiflung: „Berühre mich, Gott, und lass mich wissen, dass du da bist!“
Gott beugte sich hinunter und berührte den Mann mit unendlicher Zärtlichkeit.
Doch der Mann wischte den Schmetterling weg und ging voller Trauer weg.
Unbekannt

Wenn ich loslasse, was ich bin, werde ich, was ich sein könnte.
Wenn ich loslasse, was ich habe, bekomme ich was ich brauche.
Lao Tse

Alles was wir suchen –
alles wonach wir uns sehnen –
ist tiefe Liebe.
Wir suchen im Außen,
glauben sie gefunden zu haben,
und schon entpuppt sie sich als Illusion.
Die Welt, die sich außerhalb von uns befindet,
ist eine fließende Welt.
Sie rinnt uns wie Sand durch die Finger.
Sie ist nicht beständig.
Unsere Suche findet sofort ein Ende,
wenn wir uns nach innen wenden.
Dort ist tiefe Liebe vorhanden.
Seit Anbeginn der Zeit und in alle Ewigkeit.
Das Gefühl „Sehnsucht“ ist dann nur noch ein Wort
ohne Bedeutung und ohne Inhalt.
Kabbalah und Henochiana

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“, aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !
Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Wenn du Menschen glücklich machen willst, beschenke sie nicht, sondern nimm ihnen einige ihrer Wünsche.
Epikur, griechischer Philosoph 341 v. Chr. bis 270 v. Chr.

Damit du etwas verändern kannst, musst du lernen zu lieben, was du nicht ändern kannst. Denn Liebe, ändert alles.
Unbekannt

Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.
Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:
„Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen.“

Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.
Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein:
„Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet.“

Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: „Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?“
Der andere Freund antwortete: „Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann.“
Bettina Sahlings Newslichtern ~ Freundschaft

Der Mensch sät einen Gedanken und erntet eine Handlung. Er sät eine Handlung und erntet eine Gewohnheit. Er sät eine Gewohnheit und erntet einen Charakter. Er sät einen Charakter und erntet ein Schicksal.
Der Mensch schafft sein Schicksal durch sein Denken und Handeln. Er kann sein Schicksal verändern. Er ist Herr über sein Schicksal. Darüber besteht kein Zweifel. Durch richtiges Denken und intensives Üben kann der Mensch zum Herrn über sein Schicksal werden.
Swami Sivananda ~ Die Kraft der Gedanken

Du musst also nicht ängstlich sein,
wenn eine Traurigkeit vor dir emporsteigt.

Das Leben hat dich nicht vergessen,
es hält dich in seiner Hand;
es wird dich nicht fallen lassen.

Warum möchtest du aus deinem Leben alles Unangenehme ausschließen,
jeden Kummer oder jede Depression?
Denn schließlich weißt du nicht, welche Arbeit
diese Umstände in dir verrichten.

Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen,
die nur darauf warten, uns einmal schön und mutig zu sehen.
Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde
das Hilflose, das von uns Hilfe benötigt.
Rilke

Wenn ich nach Innen schaue und sehe dass ich nichts bin, dann ist das Weisheit, wenn ich nach Außen schaue und sehe dass ich alles bin, dann ist das Liebe. Zwischen diesen beiden Polen fließt mein Leben.
Nisargadatta Maharaj

Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze, träumt im Tier und erwacht im Menschen
Indische Lebensweisheit

Er opfert seine Gesundheit um Geld zu verdienen.
Dann opfert er sein Geld um seine Gesundheit zurück zu bekommen.
Er ist so auf die Zukunft fixiert, daß er die Gegenwart nicht genießen kann.
Das Ergebnis ist, daß er weder die Zukunft noch die Gegenwart lebt.
Er lebt so als würde er niemals starben und er stirbt so als hätte er niemals gelebt.
Dalai Lama

Wir haben Berge von überflüssigem Bedarf angehauft. 
Ständig müssen wir kaufen, wegwerfen, kaufen …
Es ist unser Leben, das wir verschwenden. 
Denn wenn wir etwas kaufen, bezahlen wir nicht mit Geld.
Wir bezahlen mit unserer Lebenszeit, die wir aufwenden mussten, um dieses Geld zu verdienen.
Der Unterschied ist: Leben lässt sich nicht kaufen.
Es vergeht einfach. Es ist schrecklich, dein Leben zu verschwenden,
indem du deine Freiheit verlierst.“
Jose Mujica, Präsident von Uruguay von 2010 bis 2015